Commitment von Führungskräften - Eine empirische Analyse von Bedingungsfaktoren und Effekten in Non-Profit-Organisationen
Einrichtungen in NPO stehen unter einem zunehmenden Wettbewerbsdruck. Arbeitsprozesse müssen grundlegend überdacht und Strukturen neu entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer zu erhalten bzw. ausbauen zu können. Zentrale Fragestellungen der Studie: Welche Arbeits- und Organisationsbedingungen beeinflussen die Bindung von Führungskräften in NPO? Wie wirkt sich die Qualität der Bindung auf das Arbeitsverhalten und Engagement der Führungskräfte aus? Nach wie vor scheitern bis zu 70 % der Veränderungsprozesse in Organisationen. Führungskräfte sind Schlüsselfiguren, die sich, wenn sie sich mit ihrem Unternehmen emotional verbunden fühlen und sich mit dessen Zielen und Werten identifizieren, stärker für dessen Erfolg engagieren. Sie können Mitarbeiter von der Notwendigkeit der Veränderungen überzeugen und motivieren. Ein solches persönliches Engagement ist gerade in Zeiten tief greifender Wandelprozesse besonders erforderlich. Die Studie will eine wissenschaftlich begründete Antwort auf die Frage nach den Bedingungsfaktoren und Effekten der Führungskräftebindung geben. Erst das Aufdecken von Bedingungsvariablen ermöglicht, Führungskräftebindung erfolgreich umzusetzen.
Der Einfluss individueller Personenmerkmale auf die wahrgenommene Patientenzufriedenhei
Zur Feststellung von Patientenzufriedenheit werden heute standardmäßig Patientenbefragungen durchgeführt. Dabei werden aktuelle oder ehemalige Patienten detailliert befragt, mit welchen Aspekten der Krankenhausleistungen sie zufrieden und welchen sie nicht zufrieden sind. Die kumulierten Ergebnisse dieser Befragungen dienen dann zur Konzeption und Umsetzung von Veränderungsmaßnahmen im Krankenhaus.
Grundlage für dieses Vorgehen ist die Annahme, dass Patienten Krankenhausleistungen in ihrer Qualität wahrnehmen und beurteilen können und das diese subjektiven Einschätzungen weitgehend unabhängig von persönlichen Eigenschaften der befragten Patienten sind. In der Literatur lassen sich viele Studien finden, die auf korrelativer Basis versucht haben, einen Einfluss von Personenmerkmalen auf das Patientenurteil nach zu weisen. Der dort beschriebene Zusammenhang zwischen einzelnen Personenmerkmalen wie Alter oder Geschlecht und der Patientenzufriedenheit ist meist sehr gering.
Die Forschungsgruppe Metrik untersucht auf der Basis eigener Befragungen diesen Zusammenhang mit aktuellen statistischen Verfahren, die auf der probabilistischen Testtheorie beruhen. Diese Verfahren haben eindeutige Vorteile gegenüber den klassischen Korrelationsstudien und entsprechen weit mehr dem aktuellen state of the art.
Die Ergebnisse ermöglichen einen differenzierte Analyse von Patientenurteilen und können unter Umständen zu einer zielgruppenspezifischen Umsetzungsstrategie genutzt werden.
Der Zusammenhang zwischen Risikowahrnehmung der Patienten und der Risikowahrnehmung von Krankenhausmitarbeitern
Risk-Management ist aktuell ein allgegenwärtiges Thema in Krankenhäusern. Neben standardisierten Managementsystemen werden dabei immer stärker die Beobachtungen von Menschen genutzt, die tagtäglich unterschiedlich risikoreiche Situationen im Krankenhaus wahrnehmen. Dies sind vor allem die Patienten und die Mitarbeiter eines Krankenhauses.
In einer ersten groß angelegten Studie stellt die Forschungsgruppe Metrik die Ergebnisse von Patienten- und Mitarbeiterbefragungen hinsichtlich der wahrgenommenen Sicherheitsrisiken nebeneinander und untersucht, inwieweit Patienten und Mitarbeiter dieselben Risiken identifizieren.Dazu werden in mehreren Krankenhäuser sowohl Patienten als auch Mitarbeiter mit vergleichbaren Instrumenten befragt.
Die Ergebnisse sollen zur Identifikation von Risikopotential in Krankenhäusern heran gezogen werden.
Gesundheitspolitische Maßnahmen am Beispiel der DRG-Einführung und deren Einfluss auf Patientenzufriedenheit
Die Einführung von DRGs (Diagnosis Related Groups, dt. Diagnosebezogene Fallgruppen) im Abrechnungssystem der Krankenhäuser war gesundheitspolitsch ein bedeutsamer Einschnitt. In der Presse wurde an vielen Stellen diskutiert, inwieweit dieser Umstand zu veränderten Serviceleistungen und zu einem anderen Umgang mit dem Patienten im Krankenhaus führt.
In einer Studie soll anhand von Patientenbefragungsdaten vor und nach der Einführung des DRG-Systems untersucht werden, inwieweit sich tatsächlich Unterschiede in der Patientenbeurteilung relevanter Leistungsaspekte vor und nach der Einführung finden lassen.
Die Ergebnisse sollen Hinweise darauf liefern, ob gesundheitspolitische Maßnahmen, die per se zunächst globalen Charakter haben, auch auf individueller Ebene spürbare Auswirkungen zeigen.
Bedeutung hierarchisch strukturierter Ebenen auf Patientenzufriedenheit
Patientenzufriedenheitsdaten können als hierarchisch organisiert gelten. Patientendaten auf Personenebene können eindeutig einer Station, die Station eindeutig einer Fachabteilung und die Fachabteilung dem Haus zugeordnet werden. Mithilfe von multivariaten Mehrebenenanalysen wird der Einfluss dieser hierarchischen Struktur auf die Gesamtzufriedenheit untersucht.
Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, ob Variationen in den Patientenurteilen auf den Patient selbst zurück zu führen sind oder aber von der jeweiligen Organisationseinheit maßgeblich mit beeinflusst werden. Oder anders formuliert: Ob die abgegebene Bewertung tatsächlich auf die Einrichtung und ihre Mitarbeiter zurückzuführen ist, oder auf die Persönlichkeit und Einstellung des Befragten.
Die Verständlichkeit eines Instruments zur Erfassung von Patientenzufriedenheit
Der sich im Einsatz befindliche Fragebogen zur Erfassung von Patientenzufriedenheit der Forschungsgruppe Metrik wird in einer qualitativen Studie mehreren Patienten vorgelegt.
Diese sollen die Verständlichkeit und die Vollständigkeit des Fragebogens beurteilen. Die Befragung wird videographiert.
Die Ergebnisse werden zu Um- bzw. Neuformulierungen von Fragen und Themenkomplexen herangezogen.
Einfluss von Urbanität auf Patientenzufriedenheit
Die heutige Situation von Krankenhäusern ist je nach regionaler und infrastruktureller Lage sehr unterschiedlich. Gleichermaßen unterscheidet sich die Patientenstruktur von Krankenhäusern in unterschiedlichen Lagen deutlich. Es stellt sich daher die Frage, ob der Faktor Standort am Beispiel von Stadt und Land einen bedeutsamen Einfluss auf die Zufriedenheit der Patienten hat.
In einem Pilotprojekt wurden 4 Krankenhauspaare kontrastiert von denen jeweils ein Haus aus dem städtischen und ein Haus aus dem ländlichen Umfeld entstammte. Die Ergebnisse von Patientenzufriedenheitsbefragungen wurden auf Unterschiede untersucht. Es konnte kein inhaltlich bedeutsamer Unterschied festgestellt werden. In einem Folgeprojekt sollen jetzt eine weit größere Anzahl von Häusern diesbzgl. untersucht werden.
Die Usability und die Informationsverfügbarkeit des Metrik Klinikkompass im Test
Die moderne Medienlandschaft bietet im Internet zwischenzeitlich auch bequeme Suchmöglichkeiten zur Auswahl eines Krankenhaus für einen anstehenden Klinikaufenthalt. In diesen web-basierten Informationssystemen finden sich u.a. auch Daten aus Patientenbefragungen. Eines dieser Angebote ist der Metrik Klinikkompass.
In einer qualitativen Studie werden Paare von potentiellen Klinikkompassnutzern zur Bedienerfreundlichkeit, Verständlichkeit und zum Informationsangebot des Metrik Klinikkompass befragt. Die erhaltene Information soll zur Überarbeitung und Ergänzung des Angebots des Metrik Klinikkompass genutzt werden.
Die Identifikation von Zufriedenheitstypen bei Krankenhauspatienten
Mithilfe von Latent-Class-Analysen soll untersucht werden, ob sich aufgrund von Mustern im Antwortverhalten Personenklassen identifiziert werden können, die sich in der geäußerten Patientenzufriedenheit unterscheiden. Eine solche Einteilung würde Hinweise geben, wie unterschiedliche Personengruppen in der Gesundheitsversorgung begegnet werden sollte.
Der Einfluss des Erhebungszeitpunkts auf Patientenzufriedenheit
Bei einer Patientenbefragung werden zu mehreren Stichtagen Patienten befragt. Bislang wird davon ausgegangen, dass es keine systematischen Unterschiede zwischen den Ergebnissen der jeweiligen Befragungsterminen gibt. Dies soll geprüft werden.
Patientenurteile von aktuellen und ehemaligen Patienten im Vergleich
Bei Patientenzufriedenheitsbefragungen werden häufig Daten von aktuellen Patienten und von ehemaligen Patienten erhoben. Es soll untersucht werden, ob es bedeutsame Unterschiede zwischen diesen beiden Gruppen gibt.
Sonderaktion PaRiS
PaRiS - Die clevere Kombination von Risikomanagement und Befragung!
Im März und April 15 Prozent Rabatt auf alle PaRiS Basispreise!
Forschungsgruppe Metrik Damm Deringer & Zinn GbR An der alten Schule 16
36355 Bermuthshain
Tel. 06644 - 919155
Fax 06644 - 919157
email info(at)metrik.de
