Erster Platz

Der erste Platz ging an das Klinikum St. Marien im bayerischen Amberg:

Das Klinikum St. Marien gewann den ersten Preis beim MetrikAward 2010

Dort sind Befragungen nach eigener Aussage „ein wesentliches Instrument zur Unternehmenssteuerung“. Auf der Basis einer Befragung der Bevölkerung beschloss man dort, sich als Marke zu etablieren, um auf diese Weise bekannter zu werden. Die Markeninhalte „Medizin. Menschlichkeit. Miteinander.“ wurden nicht zuletzt über Werbung in Fernsehen und Radio nach außen dargestellt. In einer späteren Kontrolluntersuchung zeigte sich, dass die Marke bei den Patienten vollständig angekommen sei und positiv wahrgenommen würde. Die Entwicklung der Klinik als Marke wurde auf dem Anwendertag von Dr. Harald Hollnberger in einem Vortrag nachgezeichnet.

 

Zweiter Platz

Der zweite Platz ging an die Schön Kliniken in Prien am Chiemsee für ihre ambitionierte Kampagne „1000 Schritte müsst Ihr gehen“:

Die Schön Kliniken gewannen den zweiten Preis beim MetrikAward 2010

In den acht psychosomatischen Einrichtungen wurde bei der Erreichung der Therapieziele bei den Patienten eine nur unterdurchschnittliche Zufriedenheit festgestellt. Dies hatte man zum Anlass genommen, die Fachgruppe Psychosomatik zusammenzustellen, die aus Vertretern aller Kliniken bestand. Durch die ergriffenen Maßnahmen habe man es unter anderem geschafft, die Therapeuten für das Thema zu sensibilisieren. Folgeuntersuchungen belegten, dass die Patientenzufriedenheit nachhaltig gesteigert werden konnte. 

 

Dritter Platz

Den dritten Platz belegte das SRH Zentralklinikum Suhl in Thüringen:

Das SRH Zentralklinikum Suhl gewann den dritten Preis beim MetrikAward 2010

Dort hatte man organisatorische Zentren gebildet. Das Ziel war, die medizinische Kompetenz der verschiedenen Disziplinen zu bündeln und das Management zu dezentralisieren. Dies hatte man in Angriff genommen, um unter anderem die Behandlung der Patienten zu optimieren und die gemeinsame Infrastruktur besser zu nutzen. Um die Zentren bilden zu können, mussten umfangreiche Umzüge im Bettenhaus vorgenommen werden; etwa die Hälfte des Personals war von den Maßnahmen betroffen. Die Verantwortlichen der Klinik sehen durch die Umstrukturierungen auch eine Anregung des „internen Wettstreits“, der zusätzlich durch einen vierteljährlich verliehenen, internen Qualitätspreis unterstützt wird. Die Einführung der dezentralen Zentren-Struktur wird von den Verantwortlichen als durchweg positiv eingeschätzt. Dies schlägt sich auch in der Beurteilung der Patienten nieder: In allen Beurteilungspunkten, darunter auch medizinische und pflegerische Versorgung, äußern sich die Patienten deutlich zufriedener.

 

Und hier noch ein Bild aller anwesenden Teilnehmer:

Hier ein Bild aller am Anwendertag anwesenden Teilnehmer am MetrikAward 2010